Was sind Glaubenssätze?

Ein Glaubenssatz ist der sprachliche Ausdruck von etwas, an das Sie glauben, was Sie für wahr halten. Das sind jene „Wahrheiten“, die sich tief in Ihr Gehirn eingeprägt haben, resultierend aus der Erziehung Ihrer Eltern, aus eignen Erlebnissen oder den „Fehlern“ anderer, die Sie auf gar keinen Fall machen woll(t)en.

Negative Glaubenssätze sind „Ihre Wahrheiten“, die Sie sich einreden. Sie führen ständig einen inneren Dialog mit ihnen. Ihr innerer Dialog ist die Stimme in Ihrem Kopf, die zu Ihnen spricht, ist Ihr schärfster Kritiker. Für Sie sind sie wahr und somit der Maßstab für Ihr Leben nach denen Sie sich bewerten und handeln, die Ihr Selbstwertgefühl maßgäblich beeinflussen.

Sie wissen nicht was ich meine? Ich denke, Sie wissen es ganz genau:

  • Das kann ich nicht.
  • Ich mache immer alles falsch.
  • Niemandem kann man vertrauen.
  • Ich schaffe das nie.
  • Ich bin kompliziert.
  • Männer sind Schweine.
  • Niemand liebt mich.
  • Ich habe einfach kein Glück.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Ich werde mich nie ändern.
  • Ich bin nicht liebesfähig.
  • Ich werde nie darüber hinwegkommen.
  • Männer sind untreu.
  • Ich habe das nicht verdient.
  • Ich werde doch immer wieder enttäuscht.
  • Andere sind besser als ich.
  • Ich treffe nie die richtigen Leute.
  • Andere sind schöner.
  • Heute ist nicht mein Tag.
  • Das lerne ich nie.
  • Ich werde nie eine glückliche Beziehung haben.
  • Ich will mich nicht blamieren.
  • Im Leben muss man sich durchbeissen.
  • Keiner liebt mich!
  • Ich kann ohne ihn/sie nicht leben.
  • Konflikte sollte man lieber vermeiden.
  • Männer weinen nicht.
  • Meine Beziehungen sind nicht von Dauer.

Du musst erst eine neue Denkweise erlernen, bevor du eine neue Lebensweise erlernen kannst.

  • Ich habe zwei linke Hände.
  • Aus mir wird eh nichts.
  • Andere haben es besser als ich.
  • Andere werden immer bevorzugt.
  • Da ist doch ein Haken an der Sache.
  • Dafür bin ich zu alt.
  • Das begreife ich nie.
  • Das darf ich nicht.
  • Das darf keiner von mir erfahren.
  • Das ertrage ich nicht.
  • Das halt ich nicht durch.
  • Das hat bei mir noch nie geklappt.
  • Das ist doch viel zu gefährlich.
  • Das ist ja doch noch nicht gut genug.
  • Das ist mir zu unsicher.
  • Das ist unter meiner Würde.
  • Das ist viel zu viel für mich.
  • Das ist zu schwierig.
  • Das kenne ich schon, das bringt mir nichts.
  • Das klappt ja wieder nicht.
  • Das Leben ist zu hart für mich.
  • Das Leben ist zu schwierig.
  • Das Leben wird immer ein Kampf sein.
  • Das mach ich später.
  • Das muss jetzt sofort klappen.
  • Das tut man nicht.
  • Das wird nie funktionieren.
  • Dazu bin ich nicht cool genug.
  • Die Anderen denken schlecht über mich.
  • Die Anderen dürfen nicht mitkriegen, wie schlecht ich bin.
  • Die Anderen dürfen nicht mitkriegen, wie schlecht ich mich fühle.
  • Die Anderen sind immer schuld.
  • Die Welt ist kein sicherer Ort.
  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
  • Es gibt zu viel zu tun.
  • Es hat sowieso keinen Zweck.
  • Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
  • Es ist okay, nicht reich zu sein.
  • Etwas stimmt nicht mit mir.
  • Für mich interessiert sich doch sowieso niemand.
  • Geld fällt nicht vom Himmel.
  • Geld ist nicht wichtig.
  • Geld macht unglücklich.
  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Geld wird meine Probleme lösen.
  • Ich bin dumm.
  • Ich bin ein Angsthase.
  • Ich bin ein schwerer Fall.
  • Ich bin einsam.
  • Ich bin fehl am Platze.
  • Ich bin feige.
  • Ich bin immer Letzter.
  • Ich bin ja selber schuld.
  • Ich bin machtlos.

Alte Denkweisen führen nicht zur neuen Liebe.

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin nicht mutig genug.
  • Ich bin nur im Weg.
  • Ich bin unfähig.
  • Ich bin ungeschickt.
  • Ich bin unwichtig.
  • Ich brauche eine Beziehung, um glücklich zu sein.
  • Ich brauche mehr Geld.
  • Ich brauche Sicherheit.
  • Ich bringe immer Unglück.
  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Ich darf nicht meine Meinung sagen
  • Ich fühle mich allein gelassen.
  • Ich gehöre nicht dazu.
  • Ich gewinne nie.
  • Ich glaube nicht, dass mir sowas helfen kann.
  • Ich glaube, ich habe mich schon wieder verzettelt.
  • Ich habe zu wenig Zeit.
  • Ich habe 2 linke Hände.
  • Ich habe immer Pech.

Es sind Deine Gedanken, die dich böse oder gut, reich oder arm, traurig oder glücklich machen.

  • Ich habe meine Chance verpasst.
  • Ich habe nicht genug Zeit.
  • Ich habe nicht genug, um etwas zu verschenken.
  • Ich habe nichts zu sagen.
  • Ich kann mich nicht entscheiden.
  • Ich kann mich nicht mehr konzentrieren.
  • Ich kann mir das nicht leisten.
  • Ich kann nicht „Nein“ sagen.
  • Ich kann tun was ich will, es geht einfach nicht.
  • Ich komme nie an das große Geld.
  • Ich könnte andere enttäuschen.
  • Ich muss alles unter Kontrolle haben.
  • Ich muss anderen helfen.
  • Ich muss gut aussehen.
  • Ich muss immer perfekt sein.
  • Ich muss mich unterordnen.
  • Ich muss mich immer unter Kontrolle haben.
  • Ich muss vorsichtig sein im Leben.
  • Ich traue mich nicht.
  • Ich treffe nie die richtigen Leute.
  • Ich verdiene keine Anerkennung.
  • Ich verdiene keine Aufmerksamkeit.
  • Ich verdiene keine Liebe.
  • Ich war schon immer schlecht darin.
  • Ich weiß nicht was ich tun soll.
  • Ich weiß nicht, was ich will.
  • Ich werde immer kämpfen müssen.
  • Ich werde immer versagen.
  • Ich werde ja doch nicht akzeptiert.
  • Ich werde nicht anerkannt.

und plötzlich verändert sich alles

  • Mir steht das nicht zu.
  • Neues macht mir immer Angst.
  • Nur dem Tüchtigen winkt das Glück.
  • Nur er/sie allein kann mich glücklich machen.
  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Schuster, bleib bei deinen Leisten.
  • Sie/er schätzt nicht, was ich getan habe für sie/ihn.
  • So locker werde ich niemals sein
  • Strafe muss sein.
  • Was ich mache, wird doch nichts.
  • Wenn ich älter werde, bin ich nichts mehr wert.
  • Wenn ich mich freue, kommt immer das dicke Ende nach.
  • Wenn ich nicht die perfekte Figur habe, bin ich nicht liebenswert.
  • Wer hoch hinaus will, fällt tief.
  • Wer rastet, der rostet.
  • Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
  • Zeig niemals Dein wahres Gesicht.
  • Zuerst kommen die Anderen dran.
  • Zuerst kommt die Pflicht.

Das sind alles negative Glaubenssätze, von denen Ihnen vermutlich viele bekannt sind. Eines steht fest: Geistern solche Sätze in Ihrem Kopf herum, werden sie Realität. So wie wir zu uns selbst sprechen, so sind wir. Worte schaffen Realität.

 

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